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Ehem.Wohn- und Werkstättengebäude
des Benediktiner- klosters für Hand- werker. Erbaut
1761 nach Plänen von J.C. Bagnato. |
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Nach Aufhebung des Benediktinerklosters 1806 und Flucht des Fürstabts B. Rottler mit den auswanderungswilligen Mönchen im September 1807 nach St. Paul in Österreich, gab es in St. Blasien keine Gemeinde im heutigen Sinn. ~ An Gebäuden standen nur klösterliche Bauten, neben dem eigentlichen Klosterbau mehrere Nebengebäude, unter ihnen das Haus für die Handwerksmeister: das "Klostermeisterhaus". ~ Fürstabt Meinrad Troger (1749 - 1764) ließ es 1761 errichten. ~ Nach Aufhebung des Klosters wurden die dazu gehörenden Gebäude durch das neue Großherzogtum Baden weitgehend verkauft. ~ Gegen den Verkauf des Klostermeisterhauses wehrte sich der Amtmann Franz Anton Ernst, weil dort nur Rentner des ehemaligen Klosters wohnten, denen man unentgeltlich Wohnung auf Lebzeiten zugesagt hatte. ~ Erst 1858 kaufte die Gemeinde St. Blasien das Meisterhaus und veräußerte es dann im Stockwerksrecht an sechs Bürger. ~ Der nordwestliche Flügel ging 1865 an Reinhard Kaiser, welchem am 23. Mai 1872 durch einen Beschluss des Bezirksrates gestattet wurde, im sogenannten Meisterhaus eine Schankwirtschaft mit dem Ausschluß von Branntwein zu eröffnen. ~ Am 27. Mai 1872 meldete R. Kaiser die Eröffnung der Volksbierstube. ~ Nach mehreren Besitzwechseln, im besonderen sei genannt der Metzgermeister Alfred Eckert ( A. Eckert war gedienter Artillerist und so wurde sein Wirtshaus bald Treffpunkt aller ehemaligen dieser Waffengattung, der Wirt selbst wurde zum "Kanonenfridle"), kam das Gasthaus in den Besitz des St. Blasier Zahnarztes Wolfram Uhrig. ~ Mit einer umfassenden Renovierung konnte das durch Generationen beliebte Gasthaus "Klostermeisterhaus" im traditionellen Stil wieder entstehen. Die Eröffnung wurde am 28. Dezember 1985 gefeiert. ~ Nach Jahren der Verpachtung übernahm Katharina Lausterer, die Tochter der Besitzerfamilie, am 1. September 2003 die Leitung von Hotel und Restaurant.
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